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Ausstellungen

Samstag, 25. November 2017, Beginn 15:00

KOMMEN UND GEHEN – 8. TRIENNALE – KUNST IN SACHSEN-ANHALT SÜD

MUSEUM SCHLOSS MORITZBURG ZEITZ – 25. NOVEMBER 2017 BIS 1. APRIL 2018

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Die mitteldeutsche Kunstlandschaft erfreut sich eines ausgezeichneten Rufes. Zwar stehen für gewöhnlich Halle/Saale und Leipzig mit ihren namhaften Kunsthochschulen, Museen, Galerien und Kultureinrichtungen im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch im Umland der beiden Großstädte leben und arbeiten Künstler von internationalem Format und Renommee.

Mit der «Triennale – Kunst in Sachsen-Anhalt Süd» haben der Burgenlandkreis und der Saalekreis gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt ein Ausstellungsformat geschaffen, das diese traditionsreiche, lebendige Kunstszene einer breiteren Öffent-lichkeit vorstellt. Im Museum Schloss Moritzburg Zeitz erlebt die Triennale vom 25. November 2017 bis 1. April 2018 ihre achte Auflage – inzwischen gehört sie zu den bedeutendsten Ausstellungen für Gegenwartskunst in Mitteldeutschland.

In das Schloss Moritzburg sind 31 Bildende Künstler eingeladen, um aktuelle Arbeiten vorzu-stellen. Unter ihnen befinden sich die Altmeister Walter Weiße aus Freyburg und Hans-Joachim Hering aus Zeitz, die mit ihren Kunstwerken seit Jahrzehnten Maßstäbe setzen.
International bekannte Künstler wie Margret Weise, Hans-Christoph Rackwitz, Steffen Ahrens, Hans-Joachim Triebsch sowie Susanne und Carsten Theumer stellen teilweise neue Arbeiten aus, von denen einige durch den Triennale-Titel «Kommen und Gehen» inspiriert wurden.
Man kann sich in Zeitz aber auch von Andreas Richters Papierobjekten bezaubern lassen oder die Kunstwerke der Triennale-Debütantinnen Susanne Rothe, Undine Hannemann, Katrin Schücke und Charlott Szukala für sich entdecken.
Weitere Höhepunkte der Ausstellung sind Pauline Ullrichs große Keramikfiguren und die Porträtplastiken von Grit Berkner.
Die einflussreiche hallesche Metallerschule ist mit Werken von Rosemarie Ullrich, Andreas Freyer und Klaus-Dieter Urban vertreten; während Brigida und Wolfgang Böttcher gemein-sam mit Tim von Veh die Leipziger Schule mit exzellenter Druckgrafik repräsentieren.
Yvonne Galley-Knappe stellt modernen Schmuck aus und Christoph Schulz zeigt hinter-sinnige Keramikobjekte.
Auch von der Bandbreite und hohen Qualität der Malerei und Grafik im Süden Sachsen-Anhalts kann man sich anhand repräsentativer Bilder von Christina Simon, Christine Heinemann, Ernst-Ulrich Jacobi, Bernhard Michel, Klaus-Dieter Ullrich, Klaus Sängerlaub und Jörg Wachtel überzeugen.

Alle Triennale-Künstler beherrschen ihr jeweiliges Handwerk in vielen Facetten meisterhaft. Das hebt die regionale Kunst im Süden Sachsen-Anhalts weit über das übliche Niveau hinaus. Die Künstler der 8. Triennale stehen somit in einer Reihe bedeutender Meister. Sie führen die lange Tradition mitteldeutscher Kunst im Heute fort – und sie tun dies meist unspektakulär, aber eigenwillig und mit hoher künstlerischer Substanz.

Die 8. Triennale wird am 25. November 2017, um 15 Uhr, im Museum Schloss Moritzburg Zeitz, feierlich eröffnet. Ein umfangreiches Beiprogramm mit Führungen, Workshops, Podiums-diskussionen, museumspädagogischen Projekten und einer Kunstauktion bietet interessante Möglichkeiten, sich mit Bildender Kunst auseinanderzusetzen oder einfach die Kunstwerke zu genießen. Zur Ausstellung erscheint ein 208-seitiger Katalog mit zahlreichen farbigen Abbildungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter  www.zeitz.de; www.burgenlandkreis.de oder telefonisch q (0 34 41) 21 25 46 ; (0 34 45) 73 21 54 und im Museum Schloss Moritzburg Zeitz.



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